Baden Württemberger Schüler starten Online Petition gegen Verbot von MS 365

Auf Change.org haben Schüler der Fachschule für Technik der Heinrich-Hertz-Schule und Ausbilder eine Online Petition mit dem Titel Gegen das Verbot von Microsoftprodukten an Schulen in Baden-Württemberg gestartet. Sie richtet sich an den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden Württemberg Dr Stefan Brink und möchte erreichen, dass die Plattform in Schulen nicht verboten wird. Als Positiv Beispiel wird die eigene Schule angeführt, die eine praxistaugliche Lösung gefunden habe, welche es erlaubt,

„mithilfe von pseudonymisierten Logins und E-Mail-Adressen, die personenbezogenen Daten der Schüler zu schützen. Die Schülerinnen und Schüler können mit Ihren Accounts am Online-Unterricht über das Microsoftprodukt Teams teilnehmen, ohne auch nur Ihren Namen preis zu geben.“

Ob dieser Petition ein Erfolg beschieden sein wird, ist zu bezweifeln. Wer sich mit der Thematik befasst, weiß, dass es nicht ausreicht, lediglich Logins und E-Mail Adressen von Schülern zu pseudonymisieren, um die Personen für Dritte nicht identifizierbar zu machen. Sobald der Zugriff auf Microsoft 365 über private Endgeräte oder den heimischen Internetzugang erfolgt, fallen personenbeziehbare Daten, die eine Zuordnung des Nutzers zu einer identifizierbaren Person erlauben.

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