Einführung eines landesweiten Videokonferenz Systems für Schulen verzögert sich in Hessen weiter

Als Alternative zu datenschutzrechtlich bedenklichen US Videokonferenz Plattformen sollen hessische Schulen ein landesweites System zur Verfügung gestellt bekommen. Die Einführung hatte sich bereits in der Vergangenheit wegen Problemen mit dem Vergabeprozess verzögert. Wie die Hessenschau am 02.09.2021 im Beitrag „Landesweites Videokonferenzsystem für Schulen verzögert sich erneut – Vergabe liegt auf Eis“ berichtet, ordnete die Vergabekammer des Bundeslandes einen Neustart des Vergabeverfahrens an, nachdem ein im Verfahren unterlegener Bieter dort einen Nachprüfungsantrag gestellt hatte. Ob das Verfahren tatsächlich neu gestartet werden muss, ist jedoch noch offen und sich soll aktuell in Prüfung durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung in Abstimmung mit dem Kultusministerium befinden. Wie auch schon nach der ersten Verzögerung des Verfahrens sicherte der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit zu den Einsatz der bislang an hessischen Schulen genutzten Videokonferenz Plattformen, auch von US-amerikanischen Anbietern, bis zur Einführung des neuen System weiterhin zu dulden.

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